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Quick News/ kurz notiert: Werden Sie Mitglied in unserem Verein und drucken Sie sich unten das Anmeldeformular als PDF aus! Flyer Grundgedanken |
Grundgedanken unseres Konzepts bitte hier nachlesen und ausdrucken: |
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Eine Gruppe von Menschen, mit unterschiedlichen Berufen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus der momentanen Lebenssituation von älteren Menschen heraus einen generationsübergreifenden Lebensbereich zu schaffen, um ein würdiges und selbstbestimmtes Altern zu ermöglichen. Ein Blick in die Gesellschaft zeigt ein oftmals unbeholfenes Umgehen und Auftauchen vieler Problematiken mit dem Alter. Wie die demografische Entwicklung zeigt, nimmt die Zahl der hochbetagten Menschen zu. Der erwerbstätige Mensch findet kaum noch Zeit zum Innehalten, um eine Wahrnehmung davon zu haben, was der Sinn des Lebens sein könnte. Der Mensch, der nun in den wohlverdienten Ruhestand geht, bildlich seine Erntezeit gekommen ist, sollte die Möglichkeit haben, die Früchte seiner Biografie herauszuarbeiten. Das ständige Gefordert sein von der Arbeitswelt hat nun ein Ende, und wenn man es nicht schafft für diese Lebensphase ein neues Ziel zu haben, kommt schnell das Gefühl von nicht Gebrauchtsein, Isolation und Vereinsamung auf. Verstärkt wird das Gefühl, wenn der Lebenspartner stirbt, die Familienangehörigen weiter weg leben oder sie wenig Zeit und Möglichkeiten haben, Kontakte zu pflegen, da sie mit der eigenen Lebensaufgabe beschäftigt sind. Auch das heutige Lebensumfeld, besonders in den Städten, bietet recht wenig soziale Anknüpfungspunkte. Angefangen mit der Architektur, der Ärzteversorgung und Einkaufsmöglichkeiten (Dezentralisierung) wird es mit zunehmenden Alter schwieriger sich selbstbestimmt und altersgerecht zu versorgen. Die heutige Menschheit wird je nach Bedarfslage sozial politisch organisiert, voneinander getrennt, in Sondereinrichtungen einsortiert und dort isoliert voneinander erzogen, gebildet, gepflegt, beschäftigt und verwaltet. Die Folge ist die Beziehungslosigkeit zwischen den Generationen, die häufig zur Entfremdung führt. Soziale Dienste stehen zwar zur Verfügung, die aber nur eine Notversorgung darstellen. Die Überprüfung und Einteilung der Pflegebedürftigkeit nach Katalog lässt den Menschen auch hier wieder schmerzlich spüren, ob dieser eine Daseinsberechtigung hat, da er ja nur noch Kosten verursacht. Wenn eine Heimunterbringung sich nicht mehr vermeiden lässt, so erwartet einen schlimmstenfalls ein Zweibettzimmer mit einem unbekannten Mitbewohner, einen routinemäßigen Umgang mit den menschlichen Bedürfnissen in einem oft anonymen und unpersönlichen Lebensumfeld.
Hier stellt sich für uns eine neue Herausforderung dar: Unser Ziel und Wunsch ist es, Menschen die Möglichkeit zu bieten, nicht am Rande und isoliert, sondern in der Gesellschaft zu leben und mündig zu bleiben bis zum Tod. Der Alltag ist so gestaltet, dass Menschen unterschiedlicher Alterstufen sich in ihn integrieren, selbstbestimmt mitwirken und ihre Fähigkeiten einbringen können. Dem älteren Menschen möchten wir ermöglichen, alltägliche Dinge zu tun, wie Bohnen schnippeln oder Erbsen schälen, Obst schneiden für die Marmelade oder Blumen gießen, Kinder betreuen oder anderes mehr. Vielleicht wollen sie selber einmal eine Mahlzeit kochen. Ein altes Gericht aus ihrer Kindheit. Unser Anliegen ist es, generationenübergreifende Möglichkeiten und Wohnformen zu gestalten zum Leben, Wohnen und Arbeiten. Wir wollen einen Ort schaffen, wo sich jeder, sowohl Bewohner wie Mitarbeiter, nach seinen eigenen Fähigkeiten und Ressorsen einbringen kann. Es wird angestrebt, Kontakte vielfältiger Art zur Umwelt aufzunehmen. Bei Bedarf ist eine professionelle und liebevolle Pflege sicher gestellt. Im letzten Abschnitt des Lebens, dem Sterben, kann der Bewohner in der Geborgenheit der Hausgemeinschaft bleiben und von ihr begleitet werden. Ein Zimmer wird freigehalten für die Entlastungspflege. Viele Angehörige pflegen ihre Liebsten, bis sie selbst am Ende ihrer Kräfte sind. Wir bieten ihnen Raum und Zeit sich zu erholen. Bis zu vier Wochen kann ein hilfebedürftiger Mensch bei uns wohnen, damit sich die Angehörigen regenerieren können. Ebenso bieten wir für erholungsbedürftige Menschen einen Ort der „Auszeit“.
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| Aufbau und Gestaltung |
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| Es gibt abgeschlossene Wohnbereiche, je nach Bedarf. Räume zur gemeinsamen Gestaltung des Alltags, wie zum Beispiel Küche, Speise-, Meditations- und Musikzimmer; Werkstatt und großer Garten stehen zur Verfügung. | |
Die Haustiere der Bewohner haben einen Platz in der Gemeinschaft |
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Austausch individueller Fähigkeiten |
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Gegenseitige pflegerische Betreuung ist Teil des Konzepts. Durch einen Kooperationsvertrag mit einem professionellen Pflegedienst ist jede notwendige Hilfe gewährleistet. |
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Ein Hausabend in der Woche dient als Treffpunkt zur Kommunikation, Organisation, Spielen, Lesen, Fernsehen, Musizieren, Meditieren, . . . je nach Wunsch. |
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Durch die Pacht eines Ackers in der Nähe ist eine bedingte Selbstversorgung mit Lebensmitteln möglich. |
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Das Haus wird in selbstständiger Verwaltung geführt. Alle Angelegenheiten werden im Konsens abgestimmt. |
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Supervision einmal im Monat ist geplant. |
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Regelmäßige Feste, mit Vorliebe für die Jahresfeste, dienen der Gemeinschaftspflege nach innen und nach außen. |
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Die nachhaltige Stärkung der Region Markgräflerland, und die Schaffung von Arbeitsplätzen der verschiedensten Arten ist uns wichtig. |
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D-79219 Staufen |
Im Falkenstein 15 |
Tel. 07633 9299437 |